Wunschfarbe & Anschlussdetails für „The George“

Anspruchsvolle Anschlusslösungen für eine dynamische Gebäudegeometrie

Inmitten des Amsterdamer Geschäftsviertels Zuidas hat das niederländische Architekturbüro Dok architecten ein außergewöhnliches Wohnhaus errichtet: „The George“ entlang des Kanals De Boelegracht. Vollständig verglast öffnet sich das sanft geschwungene Gebäude mit großen Terrassen und Balkonen in Richtung Süden. Im Kontrast dazu sind die Nord-, Ost- und Westseite mit farbig glasiertem Ziegelmauerwerk als kompakte Lochfassaden konzipiert. Sowohl die Gebäudeform als auch das Farbkonzept der Gebäudehülle forderten projektspezifische Sonderlösungen.

Hochhaus The George
Mit warmen Farbtönen und einer geschwungenen Gebäudeform durchbricht das Terrassenhaus „The George“ bewusst die strenge Hochhaus-Architektur des Amsterdamer Geschäftsviertels Zuidas. © Solarlux GmbH

  

Das Amsterdamer Geschäftsviertel Zuidas mutet mit einer nüchternen Büroturm-Architektur aus Glas und Stahl monoton an. Dieses Erscheinungsbild wollte die Architektin Liesbeth van der Pol und ihr Team von Dok architecten mit dem exklusiven Appartementkomplex „The George“ bewusst durchbrechen. Sie entwarfen ein markantes Terrassenhaus, das Leichtigkeit und Lebensfreude ausstrahlt und den Bewohnern naturnahes Wohnen entlang des Kanales „De Boelegracht“ ermöglicht. Das Farbkonzept der Gebäudehülle mit warmen Orange- und Gelbtönen ist der unmittelbaren Umgebung entlehnt: Es greift die Farbstimmungen der nahgelegenen Lex-van-Delden-Brücke und des neuen Stadtzentrums „Symphony“ auf und setzt es in der Fassade von „The George“ fort.

Dynamische Gebäudegeometrie

Nach außen hin sichtbar wird die Idee ein „heiteres“ Wohnhaus zu verwirklichen, unter anderem durch die außergewöhnliche Gebäudegeometrie: Inspiriert durch ein schwingendes Sommerkleid, so die Architekten, wölben sich die beiden schmalen Seitenansichten im Bereich des Sockels auf und verleihen dem Bauwerk eine unverwechselbare Dynamik. Da sich das elfstöckige Gebäude nach oben stetig verjüngt, gleicht kein Grundriss dem anderen der insgesamt 47 Appartements. Eine weitere Besonderheit sind die Raumhöhen: Die Geschosshöhe liegt bei 3,30 Meter und übertrifft damit den Standard um über 10 Prozent.

Strom und Wasser vom Dach

Ebenso „schwungvoll“ ausgeführt wie die Ost- und Westfassade ist das Dach: In einer mit Sonnenkollektoren ausgekleideten „Schale“ wird Strom erzeugt und Regenwasser aufgefangen. Das Wasser versorgt die „vertikalen Gärten“ auf der Gebäudesüdseite.

Die Sonnenenergie wird zur Beleuchtung der öffentlichen Bereiche genutzt, zu denen auch eine große Gemeinschaftsterrasse auf der 4. Etage zählt. Dazu minimiert eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung den Primärenergiebedarf des Gebäudes.

Naturnah wohnen inmitten der Stadt: Das Glas-Faltwand-System Highline kann als schmale Glaspakete auf der Terrassenseite raumsparend geparkt werden. © Solarlux GmbH

Südfassade: So transparent wie nur möglich

In Richtung des Kanals wünschten sich die Architekten eine grüne „Kaskade“, auf der sich das alltägliche Leben der Bewohner abspielt. Dies erreichten sie, in dem sie die Südfassade vollständig verglasten und die Wohnbereiche mit großen Terrassen und Balkonen zum Außenbereich hin vollständig öffneten. Für einen grenzenlosen Übertritt zwischen Wohnraum und Freibereich fiel die Wahl auf das Glas-Faltwand-System Highline von Solarlux. Dieses lässt sich im Harmonika-Falt-Prinzip zusammenschieben und als schmale Glaspakete auf der Terrassenseite parken. Die hochwärmedämmenden Bauelemente sind projektspezifisch knapp 2,70 Meter hoch und ca. 93 Zentimeter breit. Mit insgesamt acht Fensterflügeln entsteht eine Öffnungsbreite von bis zu 7,50 Meter.

Bei der Produktwahl wünschten sich die Planer größtmögliche Transparenz. Pieter Lievense, verantwortlicher Projektarchitekt von Dok architecten:

„Um die Aussicht und den Lichteinfall zu optimieren, suchten wir nach einer Glas-Faltwand mit schmalen Rahmen.“

Mit Ansichtsbreiten von nur 99 Millimeter im Flügelstoß, fanden sie diese im hochwärmegedämmten Glas-Faltwand-System Highline von Solarlux.

Farbabstimmung: Fensterrahmen auf Mauerwerk

Die Rahmenfarben aller Highline-Produkte sind – inklusive der Bänder – an das Farbkonzept des Ziegelmauerwerks angepasst und in einem hellen Bronzeton eloxiert (Eloxal „E6C31“). Pieter Lievense über den erwünschten Effekt: „Die metallischen Bauteile der Glas-Faltwände sollten eine ebenso warme Anmutung erhalten wie der Rest des Gebäudes.“

Glasfläche
Die Rahmenfarben aller Highline-Produkte sind – inklusive der Bänder – an das Farbkonzept des Ziegelmauerwerks angepasst und in einem hellen Bronzeton eloxiert. © Solarlux GmbH

Festverglasungen als Sonderanfertigung

Dass diese schmalen Rahmenansichten auch bei anspruchsvollen Gebäude-Geometrien umgesetzt werden können, bewies der Spezialist für bewegliche Fenster- und Fassadenlösungen entlang der Ost- und Westfassade: Hierfür galt es unterschiedliche, trapezförmige Highline-Festverglasungen zu fertigen, die sich an den Schwung der Gebäudekante anpassen und der ungewöhnlichen Form folgen.

Sichtmauerwerk mit Camouflage-Optik

Für die sonstige Gebäudehülle entschieden sich Dok architecten für ein Sichtmauerwerk aus glasierten Ziegeln in warmen Rot-, Braun- und Beigetönen. Diese wurden auf der Nord-, Ost und Westseite zu einem lebendigen Fassadenrelief zusammengefügt, das abhängig von Tageszeit und Witterung immer unterschiedlich im Sonnenlicht changiert. Fensteröffnungen gibt es auf diesen drei Seiten nur wenige. Eine Ausnahme sind rundum verglaste Balkone. Sie sind das ganze Jahr nutzbar und erhöhen die Attraktivität der Wohnungen, die sich nicht mit einer Terrasse oder Balkon in Richtung Süden orientieren. Zusätzlich reduzieren sie Lärmemissionen und sparen Heizenergie ein.

Mehrwert durch bewegliche Balkonverglasungen

Insgesamt wurden sechs Appartements mit dem Schiebe-Drehsystem SL 25 von Solarlux ausgestattet, das auf das ungedämmte Fassadenmodul SL Modular aufgesetzt ist. Da die beiden Systemkomponenten aufeinander abstimmt sind, verbinden sie sich zu einer optischen Einheit. Zum Öffnen der Balkonverglasungen werden die zehn Schiebeflügel mit Ganzglas-Optik zum Teil nach links und zum Teil nach rechts geschoben sowie nach innen oder außen gedreht. Auch hier sind alle Rahmenprofile in der Wunschfarbe der Architekten eloxiert.

Solarlux als kompetenter Planungspartner

Jedes Bauvorhaben bringt seine eigenen technischen Herausforderungen mit sich – vom Gesamtentwurf bis hin zur Ausführung von Baudetails. Insbesondere wenn die gestalterischen Ansprüche hochgesteckt sind und von üblichen Baustandards abweichen. Für die Umsetzung ihres anspruchsvollen Entwurfs hatte Liesbeth van der Pol und ihr Team mit Solarlux einen kompetenten Partner an ihrer Seite: Sowohl die anspruchsvolle Rahmen-Geometrien der Festverglasungen entlang der geschwungenen Gebäudekante konnten wunschgemäß umgesetzt werden als auch die Ausführung der Glas-Faltwände, Balkon- und Festverglasungen mit einem anspruchsvollen Eloxal.


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