Vorbildprojekt: Gesunde Lernräume in Hamburger Klassenhäusern

© Sentinel Haus Institut GmbH

Schneller Bau und hohe Qualität: Die „Klassenhäuser“ sind ein neues Konzept des Hamburger Schulbaus, welches dank vorgefertigten Modulen in kürzester Zeit dringend benötigte Bildungsräume schaffen soll.
Im Fertighausbau hat sich die Modulbauweise bereits durch die wesentlich verkürzte Bauzeit bewährt, denn sie verringert witterungsbedingte Verzögerungen in den verschiedenen Bauphasen. Ein besonderer Vorteil im Vergleich zum Ausbau eines bereits bestehenden Gebäudes ist die reduzierte Beeinträchtigung des regulären Schulbetriebs. Dank hochwertigen und schadstoffarmen Baustoffen wird sowohl die Qualität als auch die Langlebigkeit der Klassenräume sichergestellt. Zum Schutz des Klimas wurde außerdem auf Ressourcenschonung und Reduktion von Treibhausgasemissionen bei der Produktwahl gesetzt und eine Begrünung aller Schuldächer initiiert.

Verantwortung übernehmen

In Zusammenarbeit mit dem Sentinel Haus Institut (SHI) wurde ein starker Fokus auf die Schaffung einer gesunden Lernumgebung für die zukünftigen SchülerInnen gelegt. Das Einhalten der strengen Richtwerte wurde mithilfe von Seminaren zum Thema Gesundheit in Innenräumen und mehreren Raumluftmessungen durch das SHI sichergestellt. Denn bereits im Pilotprojekt Gesunder Lebensraum Schule wurde nachgewiesen, dass Kinder bei guter Luft um bis zu 15% besser und effektiver lernen. Schadstoffbelastungen in Innenräumen können vor allem Kindern schaden, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist. Die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) hat die eingehaltenen Standards in den „Klassenhäusern“ mit dem DGNB-Siegel in Gold zertifiziert.
Die insgesamt 17 Modulbauten besitzen eine Mindestlebensdauer von etwa 50 Jahren und sind trotz ihrer schnellen Bauweise keine bloße Zwischenlösung, sondern bieten architektonisch ansprechende Lern- und Lebensräume. Durch die Überschneidungen beim Raumangebot konnte ein Grundkonzept für alle Bauvorhaben entwickelt werden, das Spielraum für individuelle Anpassungen wie Zimmeranzahl, Raumaufteilung und Verkleidungen lässt. Mit der gleichzeitigen Planung der Projekte entfiel auch der Mehraufwand für die individuellen Ausschreibungen und die Auswahl der Gewerke. Ein Prototyp für das Projekt, die Grundschule Eckerkoppel, wurde so in nur 21 Wochen erbaut. Alle verwendeten Bauprodukte überzeugen durch ihre Strapazierbarkeit und Lebenszykluskosten, was bei kostenbewusstem Bauen eine hohe Priorität hat. Zur Förderung der Umweltverträglichkeit wurde auf regionale Qualitätsprodukte wie noraplan® unita gesetzt. Die Besonderheit von diesen Kautschukböden ist, dass sie kein PVC, Phthalat-Weichmacher und Halogene enthalten, während nicht auf Design und Funktionalität verzichtet werden muss.

© nora by Interface noraplan® unita

Interessante Materialkombination aus Kautschuk und richtungsfrei eingestreuten Granitsplittern, mit glatter Oberfläche. Der Boden ist in verschiedensten Farben erhältlich und gliedert sich durch sein puristisches Design perfekt in moderne Räume ein.

Mehr Informationen

 

Das Sentinel Haus Institut (SHI) ist Wissens- und Marktführer rund um das Thema Wohngesundheit.

 

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