Vom Funktionsbad zum sicheren Designbad

Geschichte der Entwässerung

© Dallmer GmbH + Co. KG

Vom Funktionsbad zum sicheren Designbad

Das Badezimmer hat in den vergangenen Jahrzehnten eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Was früher vor allem ein funktionaler Raum war, ist heute ein hochwertig gestalteter Lebensbereich. Bodengleiche Duschen, großformatige Fliesen und klare architektonische Linien gehören in vielen Neubauten und Sanierungen inzwischen zum Standard. Gleichzeitig sind auch die Anforderungen an die Entwässerungstechnik deutlich gestiegen.

Dallmer begleitet diese Entwicklung seit Jahrzehnten. Bereits in den 1960er Jahren hielt Kunststoff zunehmend Einzug in die Sanitärtechnik und Dallmer entwickelte den ersten Kunststoffsiphon. In den folgenden Jahrzehnten veränderte sich das Bad weiter: Aus dem schlichten Funktionsraum wurde das komfortablere Wohnbad, später ein designorientierter Raum mit immer höheren Ansprüchen an Komfort, Barrierefreiheit und Gestaltung.

© siehe Bilder

Mehr Gestaltungsfreiheit durch moderne Entwässerung

Ein wichtiger Schritt war die Entwicklung moderner Bodenabläufe und Duschrinnen. Während Entwässerung im privaten Badezimmer lange eine eher untergeordnete Rolle spielte, rückte sie mit dem Trend zur bodengleichen Dusche zunehmend in den Fokus. Großformatige Fliesen, großzügige Duschbereiche und barrierearme Badkonzepte verlangten nach Lösungen, die technisch zuverlässig funktionieren und sich gestalterisch harmonisch integrieren lassen.

Auf diese Entwicklung reagierte Dallmer mit der Duschrinne CeraWall, die erstmals die Duschrinne vom Ablauf trennt und sich gut für Bäder mit großen Fliesen eignet. Was 2013 als „CeraWall“ auf den Markt kam, hat sich unter dem Namen „DallFlex“ zu einer flexiblen Systemfamilie weiterentwickelt – mit einer Vielzahl an Ablaufgehäusen und Duschrinnen, die miteinander kombiniert werden können.

Abdichtung als zentrale Planungsaufgabe

Mit der Verbreitung bodengleicher Duschen wurde auch die sichere Abdichtung immer wichtiger. Einen entscheidenden Meilenstein markiert die DIN 18534, die seit 2017 die Abdichtung von Innenräumen regelt. Sie schafft klare Vorgaben für unterschiedliche Wassereinwirkungsklassen und ist besonders für Badezimmer und Duschen relevant.

Die Weiterentwicklung der Norm im Oktober 2025 zeigt: Der Ablauf darf nicht isoliert betrachtet werden, sondern ist Teil des gesamten Abdichtungssystems. Entscheidend ist der sichere Anschluss der Abdichtung an den Ablaufkörper, etwa über geeignete Flansche, Dichtmanschetten oder systemgeprüfte Anschlusslösungen.

Mehr Sicherheit durch abgestimmte Systeme

Bodengleiche Duschen werden in der Praxis in der Regel mindestens der Klasse W2-I zugeordnet, da hier eine hohe Wassereinwirkung besteht. Genau hier gewinnen aufeinander abgestimmte Systeme an Bedeutung, weil sie Planungs- und Ausführungssicherheit erhöhen.

Dallmer hat diese technische Entwicklung mit vorangetrieben. So ist zum Beispiel die geforderte Flanschbreite für Duschrinnen und Bodenabläufe von mindestens 50 mm beim Arnsberger Entwässerungsspezialisten schon seit Jahren Standard. Ablaufsysteme wie DallFlex 2.0 für die Linienentwässerung oder DallDrain für die Punktentwässerung sind auf die präzisierten Anforderungen der DIN 18534 abgestimmt: Die mitgelieferte Dichtmanschette ermöglicht den sicheren und normgerechten Anschluss des Ablaufs an die Bauwerksabdichtung.

Damit zeigt sich: Die Entwicklung des Badezimmers ist längst nicht nur eine Frage des Designs. Parallel zur gestalterischen Freiheit hat sich auch die technische Sicherheit der Entwässerung kontinuierlich weiterentwickelt – von einfachen Bodenabläufen hin zu normgerechten Systemlösungen für moderne Badarchitektur.

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Dallmer ist Entwässerungsspezialist seit 1913 und steht für ganzheitliche Lösungen für die Gebäudeentwässerung im Innen- und Außenbereich. Anspruchsvolles Design geht dabei mit innovativer Technik untrennbar einher.

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