Grundschule Langendiebach. Abbruch, Neubau und Sanierung in Erlensee


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Der Innenraum des Neubaus entspricht den Anforderungen an moderne pädagogische Konzepte. Die verschiedenen Ebenen sind über einen Treppenraum verbunden, der neben der Erschließung und Entfluchtung einen zentralen Ort der Kommunikation und des Austauschs darstellt.

Der Ausbau ist mit wenigen, ausgewählten und dauerhaften Materialien umgesetzt. Glas, glatte Putzflächen und Holz prägen die innere Gestaltung des Gebäudes.

Einige zurückhaltende, jedoch prägende Farbgebungen schaffen Identifikation mit dem Lernumfeld. So wurden zur Farbgestaltung der Klassenräume die Farben gelb, grün, blau und rot verwendet. Jedem Klassenzimmer ist eine der Farben durch einen farblich abgesetzten Wandabschnitt vor den Fenstern inklusive farbigen Baffeln sowie der Innenausstattung zuzuordnen.

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Aufgrund des starken Wachstums der Stadt Erlensee und der mäßigen Bausubstanz des historischen Schulbaus entschloss sich der Main-Kinzig-Kreis nach ausführlicher Standortanalyse zur Errichtung eines Erweiterungsbaus am Schulstandort Erlensee Ortsteil Langendiebach. In enger Abstimmung mit der unteren Denkmalschutzbehörde und dem Landesamt für Denkmalpflege wurde dann einer der zwei historischen Schulbauten abgerissen, das Hauptgebäude wurde kernsaniert.

Das Hauptgebäude der Grundschule Langendiebach ist ein Kulturdenkmal mit Baujahr 1898. Es handelt sich um einen dreigeschossigen Bau mit ausgebautem Mansarddach. Das Gebäude ist in einer für die Epoche typischen Bauweise aus Ziegel-Sichtmauerwerk, Holzdecken und hölzerner Dachstuhl, gusseiserne Stützen im Treppenhaus und Steintreppe errichtet. Die großformatigen Holzfenster unter gemauerten Bögen mit Eck- und Scheitelsteinen der Fenstergewände und Fensterbänken aus hell-beigem Naturwerkstein sind gestaltgebend für die Fassadenordnung. Im Innenraum bleiben in Teilen die historischen bauzeitlichen Dielen- und Fliesenbeläge erhalten. Die Treppe werden aufgearbeitet, die bauzeitlichen Geländer werden durch notwendige Absturzsicherungen ergänzt.

Die ursprünglichen Farbfassungen der Räume und Geländer wurden untersucht. Im Erdgeschoss und im Treppenhaus ist eine bauzeitliche Farbgestaltung im Bereich der Wände und Lambrien gemäß dem bauhistorischen Gutachten vorgesehen. In den Klassenräumen im Obergeschoss und im Dachgeschoss werden die Wandverkleidungen erneuert, die Farbgestaltung erfolgt in Anlehnung an die Nutzung.

© heitzenröder architekten GmbH

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