Wie hingezaubert – Treppe mit schwebenden Stufen

Kragarmtreppe "Ego" ist wie gemacht für hohe, repräsentative Räume

Moderne Treppenmeister Ego Zero mit Glasgeländer vor einer Natursteinwand in hellem Eingangsbereich.
© Treppenmeister

Beim Anblick dieser Treppe reiben sich viele erst einmal die Augen: Die Stufen scheinen im Raum zu schweben – ohne Geländer, ohne Wange. “Ego” heißt dieses Modell aus dem Hause Treppenmeister. Der Name ist Programm: “Ego” wirkt so eigenwillig wie ausdrucks-voll. Und ein bisschen wie hingezaubert.

Technisch gesehen handelt es sich bei dieser Konstruktion um eine Kragarm-Treppe. Die einzelne Stufe ist nur auf einer Seite an der Wand befestigt und ragt ansonsten frei in den Raum. Sie besteht im Kern aus einem Stahlprofil, das mit Holz ummantelt ist. Für Stabili-tät sorgt ein robuster Wandanker, der jede Form des Vibrierens unterbindet und ein si-cheres Gefühl beim Auftreten gibt. „Ego“ hat die bauaufsichtliche Zulassung (ETA-09/0228), bauliche Voraussetzung für dieses Treppenmodell ist eine Betonwand der Ferti-gungsklasse C25 für statisch relevante Bauteile.

Für die Holzverkleidung stehen hochwertige Hölzer wie Eiche, Buche oder Esche und wei-tere Harthölzer zur Wahl – ob geölt, lackiert oder gebürstet. Für mehr Sicherheit sorgt auf Wunsch ein Geländer, dass sich frei gestalten lässt, oder ein Handlauf entlang der WandAuch eine Glasscheibe an der freitragenden Innenseite schützt vor Unfällen.

“Gestalterisch ist die Ego-Treppe für Räume mit hoher Decke und prägnanter Möblierung wie gemacht”, sagt Andrea Köcher, Geschäftsführerin der Treppenmeister-Partnergemeinschaft. Die Stufen können im klassischen Vollquerschnitt oder in einer mo-dernen abgeschrägten Form (Voutenform) gefertigt werden.
Alternativ dazu gibt es mit “Ego Zero” noch eine schlankere Version mit einer Stufenstärke von nur ca. 65 Millimetern. Auch sie verfügt über eine bauaufsichtliche ETA-Zulassung (10/0158). “Wegen der hohen Anforderungen an Statik und Schallschutz ist das bei Kragarm-Treppen ein wichtiges Qualitätsmerkmal”, so Andrea Köcher.

Apropos Schallschutz: Marktführer Treppenmeister unterhält an seinem Firmensitz in Jet-tingen ein schalltechnisches Treppen-, Entwicklungs- und Prüfinstitut, um das Schwin-gungsverhalten einzelner Treppen zu ermitteln. Ein Ergebnis dieser Forschungsarbeit ist das spezielle Schallschutzpaket “Piano”, das bei Holztreppen überdurchschnittliche Tritt-schall-Dämmwerte erreicht.

© siehe Bilder
Treppenmeister ist die größte Treppenbaugemeinschaft Europas.

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