Wenn Nachhaltigkeit zum räumlichen Thema wird
Architektur für nachhaltig geprägte Unternehmenswelten
Wenn Nachhaltigkeit zum Ausgangspunkt des Bauens wird
Nachhaltigkeit ist für viele Unternehmen längst mehr als ein Marketingversprechen.
Gerade im Naturkost und Bio Umfeld gehört sie zum Selbstverständnis – und stellt damit auch besondere Anforderungen an Architektur.
Was passiert, wenn solche Unternehmen bauen?
Und welche architektonischen Antworten entstehen, wenn Nachhaltigkeit nicht behauptet, sondern räumlich erfahrbar werden soll?
Einblicke dazu liefert das aktuelle Architektengespräch mit Martin Haas von haascookzemmrich STUDIO 2050 in BLACKPRINT DIGITAL.
Architektonische Haltung statt Symbolik
In Projekten wie dem Rapunzel Besucherzentrum oder dem Alnatura Campus wird deutlich:
Nachhaltigkeit zeigt sich hier nicht in einzelnen gestalterischen Zeichen, sondern im architektonischen Gesamtkonzept. Materialität, Konstruktion, Raumabfolgen und Atmosphäre greifen ineinander und folgen einer klaren Haltung.
Das Architekturbüro haascookzemmrich STUDIO 2050 denkt Nachhaltigkeit dabei nicht als Zusatz, sondern als integralen Bestandteil des Entwurfs. Architektur wird zum räumlichen Ausdruck ökologischer Prinzipien – ruhig, konzentriert und jenseits von kurzfristigen Effekten.
Unternehmen als inhaltlicher Resonanzraum
Auffällig ist: Sowohl Rapunzel als auch Alnatura stehen für nachhaltiges Wirtschaften, langfristiges Denken und gesellschaftliche Verantwortung.
Diese Haltung bildet den inhaltlichen Resonanzraum, in dem architektonische Konzepte wie jene von Martin Haas wirken können.
Im Gespräch mit BLACKPRINT beschreibt er, wie seine Entwürfe aus einer übergeordneten Vorstellung von Kreisläufen, Materialgerechtigkeit und räumlicher Qualität entstehen – nicht als Reaktion auf Trends, sondern als konsequente Weiterentwicklung einer langjährigen architektonischen Haltung.
Das vollständige Gespräch lesen Sie in BLACKPRINT DIGITAL.
Nachhaltigkeit als Räumlichkeit
Die Projekte zeigen exemplarisch, wie Architektur Nachhaltigkeit nicht nur thematisieren, sondern erlebbar machen kann:
durch Räume, die Orientierung geben, durch Materialien, die Altern und Nutzung erlauben, und durch Entwürfe, die langfristig gedacht sind.
Gerade für Architektinnen und Architekten stellt sich hier eine zentrale Frage:
Wie lassen sich nachhaltige Werte in räumliche Konzepte übersetzen, ohne sie plakativ auszustellen?
Weitere Einblicke, Gespräche und Positionen finden sich im Online Architektenmagazin BLACKPRINT DIGITAL von CARLISLE®.
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