Erweiterung des Faust Gymnasiums in Staufen


Wettbewerb: 2017, 1. Preis

Bauherr: Stadt Staufen, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Standort: Grunerner Straße 13, 79219 Freiburg

Fertigstellung: November 2021

Leistungsumfang: 1 – 9

BGF: 3.320 m²

BRI: 12.945 m³

Projektteam: Robert Schindler, Ellen Römhild, Marcello Raff, In Arbeitsgemeinschaft mit Kube Gißler Architekten, Staufen

Fotografie: ArchitekturImBild, Bernhard Tränkle und Henrik Schipper Photography, Henrik Schipper

3_dzpa_Erweiterung_Faust-Gymnasium_Staufen_Ansicht Süden_Bernhard Tränkle.jpg4_dzpa_Erweiterung_dzpa_Erweiterung_Faust_Gymnasium_Staufen_Außentreppe_Bernhard Tränkle.jpg

19_dzpa_Erweiterung_Faust_Gymnasium_Staufen_Ansicht Süd_Fahrradparksystem_Henrik Schipper.jpg

 

 

 

 

 

 

Das Faust-Gymnasium erhält mit dem Erweiterungsbau einen neuen Haupteingang, was zu einer eindeutigen Adressbildung führt. Der Haupteingang orientiert sich in Richtung Grunerner Straße und der neu organisierten Fahrerschließung mit Busvorfahrt. Durch die Gebäudestellung des Erweiterungsbaus entsteht im Rückraum ein geschützter Pausenhof.

Umlaufende Fluchtbalkone und Außentreppen ermöglichen eine vom Innenraum unabhängige Entfluchtung des Erweiterungsbaus. Dies reduziert die brandschutztechnischen Anforderungen im Inneren und ermöglicht die Nutzung der Erschließungsbereiche für freies Lernen und als Aufenthaltsbereich.

Das Erscheinungsbild des Erweiterungsbaus setzt einen bewussten Kontrast zum Bestandsgebäude: Der massive Baukörper des Bestands wird durch einen transparenten „Pavillon“ ergänzt. Die umlaufenden Fluchtbalkone bewirken eine horizontale Gliederung des Erweiterungsbaus und bieten zudem klimatische Vorteile (Sonnenschutz, Witterungsschutz).

5_dzpa_Erweiterung_Faust_Gymnasium_Staufen_Fassade_Detail_Bernhard Tränkle.jpg

Erläuterungsbericht zum Entwurf des Gebäudes

Konzept

Die Erweiterung erfolgt wie die Neugestaltung der Fahrerschließung auf der Nordseite der Schule. So können die Eingriffe in den Schulbetrieb, in das Bestandsgebäude und die bestehenden Freianlagen minimiert werden.

6_dzpa_Erweiterung_Faust-Gymnasium_Staufen_Vorhalle_Henrik Schipper.jpg7_dzpa_Erweiterung_Faust-Gymnasium_Staufen_Eingangsbereich_Foyer_Henrik Schipper.jpg

 

 

 

 

 

Öffnung und Schutz

Das Faust-Gymnasium erhält mit dem Erweiterungsbau einen neuen Haupteingang, was zu einer eindeutigen Adressbildung führt. Der Haupteingang orientiert sich in Richtung Grunerner Straße und der neu organisierten Fahrerschließung mit Busvorfahrt. Durch die Gebäudestellung des Erweiterungsbaus entsteht zwischen den Schulen und Sporthallen ein geschützter Pausenhof.

Verknüpfung

Das Erdgeschoss des Erweiterungsbaus mit dem neuen Haupteingang und der Mensa liegt leicht erhöht gegenüber dem bestehenden Gelände, um die Höhendifferenz zum Hauptgeschoss des Bestands zu minimieren. Ein rollstuhlgerechter Aufzug verknüpft die höhenversetzten Geschosse des Neubaus barrierefrei mit den Geschossen des Bestandsgebäudes.

10_dzpa_Erweiterung_Faust-Gymnasium_Staufen_Flurbereich_Treppenansicht_Henrik Schipper.jpg

8_dzpa_Erweiterung_Faust_Gymnasium_Staufen_Foyer_Henrik Schipper.jpg9_dzpa_Erweiterung_Faust-Gymnasium_Staufen_Empfangshalle_Henrik Schipper.jpg

 

 

 

 

 

Fluchtbalkone

Umlaufende Fluchtbalkone und Außentreppen ermöglichen eine vom Innenraumunabhängige Entfluchtung des Erweiterungsbaus. Aus jedem Klassen- und Aufenthaltsraum gibt es einen direkten Ausgang auf den Fluchtbalkon. Dies reduziert die brandschutztechnischen Anforderungen im Inneren. Die Verkehrsflächen können so als pädagogisch wertvolle Lern- und Kommunikationsbereiche genutzt werden.

Nutzungsverteilung

Das Eingangsgeschoss nimmt neben 3 Klassenzimmern, eines davon als Computerraum die Mensa / Cafeteria und Küche auf. Im Obergeschoss befinden sich 9 Klassenräume mit 2 Funktionsräume, die 2 Jahrgangscluster mit 5 bzw. 4 Klassen bilden.

15_dzpa_Erweiterung_Faust-Gymnasium_Staufen_Mensa_Bernhard Tränkle.jpg16_dzpa_Erweiterung_Faust_Gymnasium_Staufen_Mehrzweckraum_Henrik Schipper.jpg18_dzpa_Erweiterung_Faust_Gymnasium_Staufen_Mehrzweckraum_Henrik Schipper.jpg

 

 

 

 

 

 

Architektur

Das Erscheinungsbild des Erweiterungsbaus setzt einen bewussten Kontrast zum Bestandsgebäude: Der massive Baukörper des Bestands wird durch einen transparenten „Pavillon“ ergänzt. Die umlaufenden Fluchtbalkone bewirken eine horizontale Gliederung des Erweiterungsbaus und bieten zudem klimatische Vorteile (Sonnenschutz, Witterungsschutz).

Website
Instagram

 

 

Fragen zu diesem Beitrag?

Hast Du Fragen zu diesem Beitrag von unserem Partner? Dann kontaktiere uns gerne über das untenstehende Formular! Deine Ansprechpartnerin ist Gina.

Julia

WirliebenBau.de
Edith-Stein Straße 2
97084 Würzburg

Add address

Werde kostenlos ein Teil vom Netzwerk!

Wir informieren Dich regelmäßig über unser Fortbildungsangebot sowie die aktuellen Neuheiten aus der Baubranche.

Du kannst den Newsletter jederzeit über den Abmeldelink in unserem Newsletter abbestellen. Für weitere Informationen lies bitte unsere Datenschutzerklärung.

Jetzt kostenlos für diese Fortbildung anmelden!