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Der Vergleich: Flüssiggas vs. Erdgas

Flüssiggas wird als Energieträger für eine Gasheizung immer beliebter. Für Kunden, die aktuell noch mit Heizöl heizen, wird Flüssiggas zukünftig die Alternative sein.

Doch was ist Flüssiggas eigentlich? Und worin liegt der Unterschied zum Erdgas? Der Vergleich der beiden Gase gibt Aufschluss.

Erdgas und Flüssiggas sind fossile Brennstoffe, die bei der Förderung von Rohöl gewonnen werden. Beide Energieträger liefern Wärme und Energie und eignen sich zum Heizen und Kochen. Es ist daher nicht verwunderlich, warum Verbraucher beide Energien oftmals nur unter dem Überbegriff “Gas” kennen. Dabei unterscheiden sich beide Brennstoffe erheblich voneinander.

Ursprung: Erdgas

Erdgas besteht hauptsächlich aus Methan CH4. Neben Methan sind auch Propan C3H8 und Butan C4H10 in Erdgas enthalten. Propan und Butan sind Kohlenwasserstoffe, die sich im Rohstoff Erdgas gesondert ablagern. Bei diesem sogenannten Begleitgas handelt es sich um Flüssiggas. Als der Nutzen von Propan und Butan damals noch nicht bekannt war, wurden die Gase am Ort der Gewinnung oft einfach verbrannt. Heute weiß man, dass Flüssiggas viele Vorteile hat im Vergleich zu anderen Energieträgern.

Heizwert

Flüssiggas kann sehr gut in Gasheizungen genutzt werden. Der Heizwert ist mit 12,8 pro kg recht hoch, der Brennwert liegt bei über 28 kWh pro m3. Bei Erdgas liegt dieser lediglich bei 10,02 kWh/m³. Somit wird weniger Flüssiggas für den gleichen Energiegehalt benötigt. Es ist damit deutlich effizienter als Erdgas. Das macht sich auch bei den Kosten bemerkbar.

Transport und Lagerung

Flüssiggas macht seinem Namen aller Ehre, denn das Gas verflüssigt sich bereits bei geringem Druck von etwa sieben bar. Dann reduziert sich das Volumen auf 1/260. Aus 1.000 Liter gasförmigem Gas werden dann etwa vier Liter flüssiges Gas. Dadurch lässt es sich besonders gut transportieren und lagern. Wie bei Heizöl kommt das Flüssiggas zum Kunden z. B. im Tanklastwagen oder in Gasflaschen.

Bei Erdgas hingegen wird ein deutlich höherer Druck von ca. 200 bar benötigt, um es in den flüssigen Zustand zu versetzen.

Erdgas ist eine leitungsgebundene Energie, d.h. es gelangt zum Kunden über Rohrleitungen bzw. Pipelines. Der Anschluss an die Erdgasversorgung ist häufig aufwändig und mit hohen Kosten verbunden. In ländlichen Regionen lohnt sich deshalb der Anschluss ans Erdgasnetz häufig nicht, da der Wärmebedarf zu gering ist. Möchte man dennoch nicht auf Gas verzichten, bietet Flüssiggas die Alternative. Der Betrieb ist auch dann möglich, wenn kein Anschluss an das Gasnetz vorhanden ist. Haushalte in ländlich geprägten Regionen heizen daher oft mit Flüssiggas, denn der Brennstoff ist nicht leitungsgebunden. Er wird, wie bei Heizöl, per TKW direkt zum Kunden geliefert.

Bei einer Gasheizung, die mit Flüssiggas betrieben wird, muss anstelle des teuren Gasanschlusses, lediglich ein Tank aufgestellt werden. Der Flüssiggas-Tank befindet sich draußen im Garten. Der Kunde hat die Wahl: Der Tank kann ober-/ oder unterirdisch gelagert werden.

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