Das ADA House macht seinem Namen alle Ehre:
Kunst, Design und Architektur spielen in diesem atemberaubenden Projekt eine gleichberechtigte Rolle. Es handelt sich um ein einzigartiges Einfamilienhaus, das ein Atelier, eine Galerie und ein Heimbüro vereint – alles mit Blick auf einen wunderschönen Wald. Der innovative Grundriss wurde zum Teil durch eine Änderung der Bauvorschriften inspiriert, die sich während der Planungsphase des Projekts ergab.
Marcus Vagnby und Karina Mencke lernten sich 2003 an der Danish Design School kennen und begannen kurz darauf, als Paar zusammenzuarbeiten. Im Jahr 2005 wagten sie den Sprung und gründeten ihr Designbüro mencke&vagnby, dass die Bereiche Design, Kunst und Architektur abdeckt.
Für ihr eigenes Haus, das ADA House im ländlichen Dänemark, wählten sie ein Grundstück ganz in der Nähe ihres bisherigen Zuhauses, einen Ort am Rande eines Waldes, den sie gut kannten. Die Natur, die Nachbarschaft und das Gefühl von Ruhe und Privatsphäre waren allesamt ausschlaggebende Gründe, warum sie sich in das Grundstück verliebten.
Das Haus ist aus dem Gelände herausgewachsen, wobei der Boden nach oben gefaltet wurde, und weist eine kreisförmige Geometrie auf, um der Sonne im Laufe des Tages zu folgen. In diesem Sinne ist das Haus mit der Tageszeit verbunden und wird zu einer Sonnenuhr. Um die Materialität des Tageslichts hervorzuheben, weist das Haus viele runde Details auf, um die sich das Sonnenlicht biegen kann.
Karinas Erfahrung als Bildhauerin prägt ihre Herangehensweise an Raum und Materialien, wobei sich der künstlerische Ansatz in den Formen, der Farbe und dem gesamten ästhetischen Konzept des Innen- und Außenbereichs des Hauses zeigt.
Sorgfältige Farbwahlen, wie das rote Regal im Esszimmer, das farblich auf die Buche direkt vor dem Fenster abgestimmt ist, und Räume, die sich im Laufe des Tages und des Jahres mit dem Licht wandeln, sind weitere Bereiche, in denen der künstlerische Geist in der Gestaltung des Hauses zum Ausdruck kommt.
„Das Haus besteht aus drei quadratischen Kuben, die unter einem geschwungenen Dach vereint sind, inspiriert von japanischen Hausformen mit kontrastierenden Kurven und geraden Linien.“ Marcus Vagnby, Architekt und Hausbesitzer
Licht hereinlassen
Licht und Wärme wurden bereits in einer sehr frühen Phase berücksichtigt, um sicherzustellen, dass die Hauptfunktionen der Räume durch ihre Gestaltung und Anordnung unterstützt werden. Das Licht aus den VELUX-Flachdachfenstern verändert sich im Laufe des Tages und sorgt für angenehme optische Effekte. Ein Dachfenster über der Dusche spendet morgens wunderschönes Sonnenlicht und bietet nachts den Blick auf die Sterne.
Sogar im Keller kommen Lichtschächte zum Einsatz, sodass das gesamte Haus tagsüber ohne künstliche Beleuchtung genutzt werden kann.
„Licht ist uns sehr wichtig und war ein wesentlicher Bestandteil der Planung, um sicherzustellen, dass alle Bereiche Tageslicht erhalten. Das Haus überrascht uns immer noch, besonders das geschwungene Dach und sein runder Ausschnitt, der einen einzigartigen Blick auf den Himmel und die Bäume bietet.“ Marcus Vagnby, Architekt und Hausbesitzer
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