Altes Pastorat


  • Neubau eines Bürogebäudes mit Hotel, Ladenlokal und Großtagespflege

  • Hauptstraße 185+187, Am Alten Pastorat 2+4, 42579 Heiligenhaus

Städtebauliche Einbindung/Konzept:

Der Standort des Alten Pastorats liegt zum einen an einer verkehrsberuhigten Durchgangsstraße zur Innenstadt, zum anderen beginnt an dieser Stelle die Verbindung zur sogenannten Campusallee. Die Standortentwicklung der Stadt sieht vor durch diese Bezugsachse zum Hochschulcampus neue Aufenthaltsqualitäten im städtischen Gebiet zu schaffen.

Zukünftig wird zusätzlich zu dem vorhandenen Basildonplatz (nordwestlich des Grundstückes) ein neuer Aufenthaltsort durch den Place de Meaux entstehen. Aufgrund dessen wurde in der Entwurfsentwicklung der Innenhof in die südwestliche Richtung des neuen Platzes ausgerichtet mit Zugang über die Straße „Am Alten Pastorat“, welche Teil der Wegeverbindung darstellt.

Zur Unterstützung des Konzeptes öffnet die Rundung der Kubatur den Innenhof weiter in Richtung der Sichtachse zwischen Innenstadt und Campus. Gleichzeitig dient der Innenhof als Eingangsbereich für Besucher und den Hauptmieter, der als sozialer Träger die Büroräume, das Hotel und die Kinder-Großtagespflege betreibt.

Durch die Entwicklung von Grünflächen im Innenhof und auf den Dachflächen entstehen weitere Aufenthaltsqualitäten im urbanen Umfeld.

Der Wunsch zum Erhalt des Stadtbildes war maßgebend für den Entwurf, weshalb das Alte Pastorat an gleicher Stelle in der ehemaligen Kubatur wieder aufgebaut wurde. Die zur Hauptstraße zugewandte stuckverzierte Fassade des Bestandes blieb erhalten, um weiterhin die Heiligenhauser Innenstadt zu prägen.

Der L-förmige Neubau, der an das wieder aufgebaute Alte Pastorat anschließt, hebt sich deutlich durch die Formgebung und das verwendete Material vom Bestand ab. Von der Hauptstraße aus entsteht der Eindruck zweier unabhängiger Gebäude. Lediglich im Innenhof verschmelzen die beiden Baukörper aufgrund der durchgängigen Riemchenfassade.

Das gesamte Gebäude wurde barrierefrei nach DIN 18040 ausgeführt.

Fassadenmaterial:

Um einen Kontrast zur bestehenden stuckverzierten Fassade zu schaffen, fiel die Wahl auf das optisch ansprechende und hochwertige Riemchen, das je nach Licht- und Witterungsverhältnissen eine wechselnde Farbwahrnehmung und somit eine dynamische Wirkung des Objektes schafft.

Das farblich homogene Gesamtbild der Riemchenfassade nimmt sich im Zusammenspiel mit dem hellen Anstrich des Bestandes sowie den zusätzlich verwendeten Alucobondplatten zurück.

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