Regenwasser-Behandlung – sicherer Sedimentrückhalt bei Starkregen
Wenn neue Regelwerke neue Lösungen verlangen
DWA-M 179-1: Neue Anforderungen an die Niederschlagswasserbehandlung
Das Merkblatt DWA-M 179-1 (dezentrale Anlagen zur Niederschlagswasserbehandlung bis 5.000 m²) wird in Kürze im Weißdruck erscheinen. Bereits im Gelbdruck werden dort folgende Grundprinzipien besonders hervorgehoben:
- Auslegung nur nach Oberflächenbeschickung.
- Konsequente Begrenzung des maximalen Zuflusses durch nachgeschaltete Abflussdrosseln.
- Sicherer Schutz vor hydraulischen Spitzen und damit verbundener Remobilisierung
bereits gesammelter feiner Sedimente (AFS 63) bei Starkregen.
- Abflussaufteilung vor der Behandlungsanlage unter Beachtung des neu definierten hydraulischen Wirkungsgrades für dezentrale Anlagen nach M 179
Diese Aspekte sind sowohl bei der Behandlung von Niederschlagswasser im Rahmen von DWA-A 102 / M 179 (Einleitung Oberflächengewässer) als auch von DWA-A 138 (Versickerung) besonders wichtig. Selbst bei einer sogenannten Vollstrombehandlung nach DWA-A 138 (Behandlung von Regenspenden bis 100 l/s/ha) ist eine Abflussaufteilung bei Starkregen (größer als 100 bis 400 l/s/ha) zwingend erforderlich. Ziel ist es, die Remobilisierung abgeschiedener Sedimente wirksam zu vermeiden.
Sedimentationslösungen von REWATEC als verlässliche Planungsgrundlage
- PIA-geprüft (PIA2025-NW2502-1004A / B).
- Optimierte Geometrie für die Sedimentation:
Die flache Bauform bietet eine große wirksame Oberfläche und schafft damit günstige Voraussetzungen für eine effiziente Sedimentation.
- Alle Anlagen mit nachgeschalteten Abflussdrosseln nach DWA-M 179.
- Dies gewährleistet eine verlässliche Bemessung auf Grundlage eines konstanten Anlagenwirkungsgrads.
- Vorfilter und Abflussaufteilung werden konzeptionell immer mitgedacht.
- Für stärker belastete Flächen mit hohen Anforderungen ist das 2-Kammer-Prinzip
auf eine höhere Reinigungsleistung ausgelegt.
- Umfassende Unterstützung für Planer durch Tools zur Bemessung mit
3D-Visualisierung der hydraulischen Zusammenhänge.
Kombination aus Behandlung, Retention und integriertem Bypass in einer Anlage
- Zweistufige Behandlung zur Grob- und Feinabscheidung für zwei Wasserqualitäten
- Integrierter Bypass schützt die 2. Kammer vor hydraulischer Überlastung
- Der Ablauf der 2. Kammer liefert auch bei Starkregen stets partikelarmes Wasser
mit gedrosseltem Volumenstrom
Dir hat der Beitrag gefallen? Dann teile ihn mit Deinen Kollegen:
Du willst Dich weiterbilden?
Du hast Fragen zu diesem Beitrag?
Hast Du Fragen zu diesem Beitrag von unserem Partner? Dann kontaktiere uns gerne über das untenstehende Formular! Deine Ansprechpartnerin ist Arrita.









