Mehrgeschossiger Holzrahmenbau ohne Kompromisse: HECK erweitert Zulassung für nichtbrennbares WDVS

Höhere Dämmstoffdicken für zukunftssichere Holzbauprojekte / Erweiterte Anwendungen im Mehrfamilien- und Hochhausbau

Handwerker beim Dämmplatten verkleben im Holzrahmenbau mit Klebemörtel und einer Zahnkelle.
© HECK Wall Systems

Der Holzrahmenbau ist längst etabliert und wächst kontinuierlich. Diese Bauweise überzeugt mit Flexibilität, Geschwindigkeit und Nachhaltigkeit. Besonders im mehrgeschossigen Holzrahmenbau liegt die Zukunft. In Zeiten zunehmender Urbanisierung und knapper Flächen gewinnt der Gedanke an Höhe statt Fläche an Bedeutung. Auch Aufstockungen bestehender Gebäude, inklusive Hochhäuser, werden zum Standard. Allerdings stellt der Brandschutz hier die zentrale Herausforderung dar.

Mit einer erweiterten bauaufsichtlichen Zulassung für WDVS im Holzbau ermöglicht HECK Wall Systems jetzt Dämmstoffdicken bis 360 mm bei vollständiger A2-Nichtbrennbarkeit. Dies löst bisherige Brandschutz-Hürden im mehrgeschossigen Holzrahmenbau.

© siehe Bilder

Mehr Flexibilität für zeitgemäße Anforderungen

Die aktualisierte Zulassung HECK Holzbau A2 eröffnet Planern und Bauunternehmen neue, verbesserte Gestaltungsmöglichkeiten. Dämmstoffdicken können nun wie folgt realisiert werden:

    • Einlagig bis 300 mm für kompakte Konstruktionen mit optimiertem Wandaufbau
    • Zweilagig bis 360 mm für maximale Energieeffizienz und vollständige Zukunftssicherheit auch bei höchsten Anforderungen

Bei zweilagiger Verlegung ist ein Klebeflächenanteil von mindestens 40 Prozent zwischen den Lagen erforderlich. Die aktualisierte Zulassung definiert zudem zulässige Feldgrößen für Dämmstoffdicken über 200 mm sowie die Zulässigkeit versenkter Verdübelung bis 200 mm Dämmstoffdicke.

Diese Flexibilität antwortet auf stetig wachsende Anforderungen an Wärmeschutz, Energieeinsparung und Nachhaltigkeit. Besonders bei Aufstockungsprojekten und energetischen Sanierungen ermöglicht dies effiziente Lösungen ohne Kompromisse beim Brandschutz.

A2-Nichtbrennbarkeit als entscheidender Vorteil

Das Kernmerkmal von HECK Holzbau A2 bleibt unverändert und ist entscheidend. Das Wärmedämm-Verbundsystem bietet echte A2-Nichtbrennbarkeit (A2-s1, d0) in Holzrahmenkonstruktionen. Das bedeutet konkret:

    • Völlige Unabhängigkeit von Gebäudeklassen: Das System erfüllt die höchsten Brandschutzanforderungen, egal ob bei Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern, öffentlichen Gebäuden oder Hochhausaufstockungen. Letztere sind in
    • Holzrahmenbauweise bauordnungsrechtlich mit WDVS überhaupt nur in nichtbrennbarer Ausführung zulässig.
    • Kein Beitrag zum Flashover: Steinwolle mit Schmelzpunkt über 1000 Grad Celsius verhindert die gefürchtete blitzartige Brandausbreitung zum Vollbrand.
    • Minimale Rauchentwicklung und kein brennendes Abtropfen: Die Klassifizierung s1, d0 garantiert höchste Sicherheit für Bewohner und Einsatzkräfte.

Systemische Lösung mit geprüften Komponenten und breiter Einsatzbarkeit

HECK Holzbau A2 funktioniert als durchdachtes, aufeinander abgestimmtes System aus nichtbrennbaren Komponenten. Kernstück ist die hochwertige Steinwolle-Dämmplatte HECK Coverrock X-2. Das System ist einsetzbar bei Ein- und Zweifamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern, öffentlichen Gebäuden, Aufstockungen von Mehrfamilienhäusern und Hochhäusern, Gebäuden mit Holzattika sowie Anbauten. Zudem ist es mit dem Blauen Engel zertifiziert. Die aktualisierte Zulassung ist auf der HECK-Website abrufbar.

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HECK Wall Systems zählt mit den zwei starken Marken Rajasil und HECK zu den führenden Herstellern von Spezialbaustoffen für Bausanierung sowie Steinwolle-Wärmedämmsysteme.

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