LAMILUX schafft neuen Lichtblick am Freisinger Domberg
Nach vier Jahren Sanierung wurde das Diözesanmuseum Freising auf dem Domberg neu eröffnet. Im Mittelpunkt der denkmalgerechten Neugestaltung steht ein mehrgeschossiger Lichthof, der heute von einem individuell geplanten Glasdach von LAMILUX überspannt wird. Für die rund 1.175 Quadratmeter große Dachkonstruktion übernahm der Tageslichtsystemhersteller die gesamte Projektabwicklung, von der technischen Konzeption über die Fertigung bis hin zur Baustellenkoordination und Montage. Damit leistete LAMILUX einen wesentlichen Beitrag zur Verbindung von historischer Bausubstanz, moderner Architektur und nachhaltiger Gebäudetechnik.
Wenn Denkmalschutz individuelle Lösungen verlangt
Im Zentrum des Museumskonzepts steht ein großzügiger Lichthof, der Tageslicht tief in das Gebäude führt und die offene Raumstruktur prägt. Für dessen Überdachung entwickelte LAMILUX eine objektspezifische Glasdachkonstruktion auf Basis des Glasdachs PR60. Die Konstruktion folgt der Geometrie des historischen Bestands und konnte dank des flexiblen Pfosten-Riegel-Systems exakt an die Anforderungen des denkmalgeschützten Gebäudes angepasst werden. Gerade bei Sanierungsprojekten dieser Größenordnung sind solche individuellen Lösungen häufig entscheidend für den Projekterfolg.
Tageslicht als Teil eines nachhaltigen Gebäudekonzepts
Das neue Glasdach sorgt nicht nur für eine hochwertige Aufenthaltsqualität, sondern unterstützt auch das nachhaltige Energiekonzept des Museums. Natürliches Tageslicht reduziert den Kunstlichtbedarf und schafft wechselnde Lichtstimmungen im Gebäude. Gleichzeitig trägt die thermisch optimierte Konstruktion mit ihrem mehrstufigen Dichtungs- und Entwässerungssystem dazu bei, Wärmeverluste zu minimieren und die historische Bausubstanz dauerhaft zu schützen. Das passt zum Gesamtkonzept des Museums, das vollständig auf fossile Energieträger verzichtet.
Mehr als ein Glasdach
Zu den besonderen Herausforderungen gehörte die Integration zahlreicher technischer Funktionen in die filigrane Dachkonstruktion. Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, Absturzsicherungen sowie Schneefangsysteme mussten ebenso berücksichtigt werden wie Wartungszugänge und Anforderungen des Denkmalschutzes. Zusätzlich entwickelte LAMILUX eine objektspezifische Lösung mit Kupferpaneelen, da nicht die gesamte Dachfläche verglast werden sollte. So entstand eine Dachkonstruktion, die Tageslicht, Sicherheit, Bauphysik und Gestaltung miteinander vereint.
Komplexe Projekte brauchen starke Partner
Besonders anspruchsvoll war auch die Umsetzung auf dem Freisinger Domberg. Begrenzte Lagerflächen, ein enger Zeitplan und zwischenzeitliche Lieferengpässe erforderten eine präzise Koordination der LAMILUX-Ansprechpartner. Als Systemhersteller und Spezialist für die Dachkonstruktion konnte LAMILUX Planung, Logistik und Montage eng miteinander verzahnen und flexibel auf die Anforderungen des Projekts reagieren. Der Erfolg des Projekts zeigt, welchen Mehrwert eine ganzheitliche Projektabwicklung aus einer Hand bei komplexen Glasarchitekturen bieten kann.
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