Weniger Kosten, mehr Lebensqualität
Heute wird für Garten- und Landschaftsarchitekten das Thema innerstädtische Aufenthaltsqualität immer wichtiger. Während lange Zeit die Gestaltung privater Gärten im Fokus stand, rücken zunehmend Plätze, Wege und Freianlagen in Städten und Gemeinden in den Fokus. Besonders im Zuge des Klimawandels gewinnt die klimaresiliente, nachhaltige Platzgestaltung an Bedeutung.
Auch und gerade in Zeiten knapper öffentlicher Budgets lohnt es sich, in werthaltige, langlebige und ressourcenschonende Materialien zu investieren. Attraktive Innenstädte und öffentliche Räume sind ein zentraler Standortfaktor. Naturstein bietet hier ökologische und wirtschaftlich nachhaltige Lösungen. Er ist nahezu CO₂-frei gewonnen, witterungsbeständig, pflegeleicht und sorgt für barrierefreie, rutschfeste Oberflächen. Anders als viele industriell gefertigte Materialien bleibt Naturstein auch nach Jahrzehnten technisch und optisch verwertbar. Gebrauchte Pflaster- oder Plattenbeläge können aufbereitet und erneut eingesetzt oder an veränderte Nutzungskonzepte angepasst werden. Gerade im öffentlichen Raum, wo Umgestaltungen im Abstand von Jahrzehnten stattfinden, bietet dies einen erheblichen ökologischen und wirtschaftlichen Vorteil.
Ortsmitte Denzlingen (Landkreis Emmendingen)
Die einst monotonen Betonpflasterflächen wurden durch einen lebendigen Mix aus grauem, dunkelgrauem und rotem Granit, anthrazitfarbenem Quarzkalkstein und rotem Sandstein ersetzt. Unterschiedliche Steinformate und bearbeitete Oberflächen schaffen optische Vielfalt und Barrierefreiheit. Das ästhetisch gestaltete Wasserspiel aus Sandstein dient sowohl zur Kühlung der Umgebung als auch zum Planschen für Kinder.
Altstadt Neustadt am Kulm
Ziel der Umgestaltung der Altstadt um den historischen Marktplatz war es, zentrale Flächen neu zu schaffen und Naherholungsbereiche zu verbinden, um den Ortskern zu beleben. Massive Granitmauern verweisen auf den nahen Vulkan und die regionale Architektur. Durch neue Verkehrsführung entstanden großzügige Aufenthalts- und Spielflächen. Alte Eichen und Linden blieben erhalten, ergänzt durch kleine Schattenspender und ein kühlendes Fontänenfeld. Stonepark lieferte Granitplatten der Felsmark Produktreihe für 18.000 m²
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