Feuerwache Bad Pyrmont: moderne Architektur und zukunftsfähige Funktionalität für den Einsatzfall

Mit seiner neuen Feuerwache setzt die niedersächsische Stadt Bad Pyrmont ein Zeichen für zeitgemäße Infrastruktur und nachhaltige Baukultur. Das von GOLDBECK als Totalunternehmer realisierte Gebäude vereint die Ortswehren Bad Pyrmont und Holzhausen unter einem Dach und erfüllt höchste Ansprüche an Funktionalität, Sicherheit und architektonische Qualität.

Luftaufnahme der Feuerwache Bad Pyrmont mit Fahrzeughallen, Einsatzfahrzeugen und umliegendem Wohngebiet.
Fahrzeughalle der Feuerwache Bad Pyrmont mit 12 Toren, © GOLDBECK GmbH

Architektonische Besonderheiten und Gestaltung

Das Feuerwehrhaus in Bad Pyrmont hat GOLDBECK als klar strukturierten Baukörper mit einer durchgehenden Fassade aus roten Ziegeln realisiert. „So ist an exponierter Stelle nahe dem Zentrum von Bad Pyrmont ein Gebäude entstanden, dass die Bedeutung und den Stellenwert der Feuerwehr für die Stadt unterstreicht.“, sagt Hilmar Albrecht, Niederlassungsleiter bei GOLDBECK in Hannover.

GOLDBECK realisiert Gebäude mit System: Wesentliche Bauelemente fertigt das Unternehmen in eigenen Werken vor und montiert sie passgenau auf der Baustelle. Das sorgt für Wirtschaftlichkeit, Qualität und ein hohes Tempo beim Bau. Mit seinem Bausystem schafft das Unternehmen Gebäude, die den Anforderungen der öffentlichen Hand sowie der Nutzerinnen und Nutzer gleichermaßen gerecht werden.

Ziel war es, ein auf Funktionalität ausgerichtetes, architektonisch ansprechendes Gebäude mit modernster Technik zu errichten, das sich harmonisch in die Umgebung einfügt. Die klare Gliederung der Baukörper sorgt für eine dynamische Silhouette und ermöglicht die eindeutige Trennung der Funktionsbereiche. Großzügige Fensterflächen unterschiedlicher Formate gewährleisten eine optimale natürliche Belichtung der Innenräume.

Die Integration des Feuerwehr-Logos in die Fassade betont die Identität des Gebäudes. Die Vorzone mit Begrünung und Aufenthaltsmöglichkeiten fördert die 2 Aufenthaltsqualität und die Einbindung in die Umgebung. GOLDBECK hat die Außenanlagen so angelegt, dass sie einer klaren Logik folgen: Alarmwege sind kurz und direkt, die Zufahrten und Parkplätze für Einsatz- und Privatfahrzeuge
sind effizient angeordnet.

Ansicht des Haupteingangs der Feuerwache Bad Pyrmont mit Klinkerfassade, Feuerwehrlogo und Parkplatz.
Eingangsbereich des Funktions- und Verwaltungsbereichs der Feuerwache Bad Pyrmont © GOLDBECK GmbH
Roter Umkleideraum der Feuerwehr Bad Pyrmont mit Einsatzkleidung und Helmen in offenen Spinden.
Umkleideraum mit Schwarz-Weiß-Trennung (gesonderte Aufbewahrung von Schutzausrüstung und Privatkleidung) © GOLDBECK GmbH

Partnerschaftliche Realisierung und Zukunftsfähigkeit

Das Projekt wurde im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens an GOLDBECK vergeben. Die Entwurfsplanung stammt vom Büro PlanungXGruppe aus Bremen. In der Umsetzung berücksichtigte GOLDBECK die aktuellen Anforderungen an Feuerwehrgebäude: Ein erweitertes Raumprogramm für die Jugendfeuerwehr und Nachwuchsarbeit, flexible Nutzungsbereiche für Ausbildung, Technik und Katastrophenschutz sowie zukunftsfähige Lösungen für steigende Bevölkerungszahlen und neue Aufgabenfelder der Feuerwehr.

Technik, Nachhaltigkeit und Funktionalität

Drohnenaufnahme des Logistikhofs der Feuerwehr Bad Pyrmont mit großen PV-Überdachungen und Einsatzfahrzeugen.
Gelände der Feuerwache Bad Pyrmont mit Solar-Carports, © GOLDBECK GmbH

GOLDBECK hat das Gebäude mit modernster Technik ausgestattet. Der Funkraum dient als zentrale Schnittstelle für die Kommunikation und
Koordination im Einsatzfall. Moderne Funktechnik und eine durchdachte Raumpositionierung ermöglichen eine effiziente Einsatzsteuerung und erhöhen die Reaktionsgeschwindigkeit. Die Technik- und Lagerräume sowie die Atemschutzwerkstatt sind auf die sichere und effiziente Wartung sowie Lagerung von Geräten und Ausrüstung ausgelegt. Sie unterstützen die Einsatzbereitschaft
und die technische Sicherheit der Feuerwehr.

Die neue Feuerwache bietet eine optimierte, separierte Lagerung der Einsatzbekleidung und in der Fahrzeughalle mit 12 Toren Platz für alle Fahrzeuge der Ortswehren Bad Pyrmont und Holzhausen – ein deutlicher Fortschritt gegenüber den bisherigen Standorten. Die Infrastruktur umfasst eine leistungsfähige Photovoltaikanlage mit 375 Modulen auf 730 Quadratmetern sowie weitere 326 Module auf dem Dach, die den Strombedarf des Hauses weitgehend decken. Eine Wärmepumpe mit 135 Kilowatt Leistung sorgt für energieeffiziente Wärmeversorgung. Zudem wurden auf den Parkflächen 70 Stellplätze mit ein- und zweiflügligen Solar-Carports mit 169 kWp Leistung errichtet.

Das neue Feuerwehrhaus Bad Pyrmont ist ein Beispiel für durchdachte Funktionalität in Kombination mit architektonischer Qualität – und damit ein Modell für zukünftige Projekte im Bereich der kritischen Infrastruktur.

Wirtschaftlich, schnell und nachhaltig: Zum Leistungsangebot gehören Logistik- und Industriehallen, Parkhäuser, Büro- und Schulgebäude, Sporthallen, Feuerwehrgebäude und Wohngebäude. Revitalisierungen sowie gebäudenahe Serviceleistungen vervollständigen das Spektrum.

Du hast Fragen zu diesem Beitrag?

Hast Du Fragen zu diesem Beitrag von unserem Partner? Dann kontaktiere uns gerne über das untenstehende Formular! Deine Ansprechpartnerin ist Elena.

Nach oben scrollen

Werde kostenlos ein Teil vom WLB-Netzwerk!

Wir informieren Dich regelmäßig über unser Fortbildungsangebot sowie die aktuellen Neuheiten aus der Baubranche.

Du kannst den Newsletter jederzeit über den Abmeldelink in unserem Newsletter abbestellen. Für weitere Informationen lies bitte unsere Datenschutzerklärung.

Jetzt kostenlos für diese Fortbildung anmelden!