Altes Haus mit neuer Heizung

Eine Wärmepumpe im Altbau galt lange Zeit als Ding der Unmöglichkeit. Der Heizungs-Fachmann Ulrich Konen beweist das  Gegenteil: Er stattet ältere, zum Teil sogar denkmalgeschützte Wohnhäuser mit der umweltfreundlichen und energieeffizienten Heiztechnologie aus. Sehr zur Freude ihrer Bewohner.

Das zweistöckige Klinkerhaus in dem Örtchen Wachtendonk, erbaut im Jahre 1771, ist ein Schmuckstück. Für Andreas Camps, der das Haus 2017 erworben hat, war klar: Er wollte trotz Denkmalschutz ein nachhaltiges und umweltfreundliches Heizsystem haben, das mit möglichst niedrigen Betriebskosten auskommt.

Dafür gewann er Ulrich Konen, Inhaber und Geschäftsführer des Unternehmens Lumitronic („Technik für die Umwelt“) und langjähriger Wärmepumpen-Partner von alpha innotec. Die Geräte dieses Herstellers bieten nach Einschätzung des Experten „einfach richtig gute Qualität und viel Wert fürs Geld. Die Technik ist grundsolide, sehr robust, langlebig und ausfallsicher. Und die Anlagen arbeiten sehr leise. Da habe ich gegenüber meinen Kunden immer ein gutes Gefühl.“

Als Heizsystem installierte Ulrich Konen eine Erdwärmepumpe vom Typ alpha innotec alterra SWC. Mit 7,5 kW Leistung und integrierter Kühlfunktion für die immer heißer werdenden mitteleuropäischen Sommer.

© Alpha Innotec

Fußbodenheizung im Altbau – kein Problem

Obwohl heutzutage eine Wärmepumpe auch mit modernen Wandheizkörpern betrieben werden kann, entschieden sich die beiden Partner für eine Fußbodenheizung. Dabei galt es zweierlei zu berücksichtigen: die niedrige Raumhöhe und die geringe Belastbarkeit der Holzbalkendecken.

Die Lösung besteht aus einem dünnschichtigen System, das inklusive Estrich gerade auf mal vier Zentimeter Gesamtaufbauhöhe kommt. „Damit gehen wir jeglicher statischen Problematik aus dem Wege. Und wir sparen einiges an Heizenergie.“ Das ermögliche selbst bei schlechter Dämmung ein relativ wirtschaftliches Beheizen. „Nach unseren Erfahrungen ist dieses System die ideale Lösung für Altbauten.“

Heizen für 500 Euro im Jahr

Heute ist der rund 250 Jahre alte Bau ein Niedrig-Energiehaus nach KfW 55 Standard. Und ein außergewöhnlich sparsames obendrein. Andreas Camps: „Ob Sie´s glauben oder nicht: Die rund 180 Quadratmeter Wohnfläche beheize ich für weniger als 500 Euro im Jahr. Das ist eine wirklich gute Investition in die Zukunft.“

Ein anderes Beispiel ist das Wohnhaus aus den 1960er-Jahren von Fabian Stuhrmann. Bei der energetischen Sanierung hat auch er sich für eine Erdwärmepumpe als Heizsystem entschieden. Seine Betriebskosten liegen jetzt bei einem Bruchteil dessen, was ein identisches Haus mit Ölheizung benötigt.

Er weiß das, weil er die ideale Vergleichsbasis hat: Sein Haus gehört zu einer ehemaligen Bergbausiedlung in Kempen – vier aneinander gebaute Häuser mit unterschiedlichen Heizsystemen. „Für meine neue Heizung habe ich mehrere Optionen geprüft wie Öl, Gas oder Pellets, bin dann aber schnell auf Erdwärme eingeschwenkt. Nicht zuletzt, weil eine Erdwärmepumpe durch die staatliche Förderung finanziell besonders attraktiv war.“

Die 90 Meter tiefe Erdsonde stellte sich als unproblematisch heraus – es gab keinerlei Einwände vom Geologen oder der unteren Wasserbehörde, die solche Bohrungen genehmigen muss. An die Sonde angeschlossen ist eine Erdwärmepumpe vom Typ alpha innotec alterra SWC 82K3 mit 8 kW Leistung.

Glück hatte der Bauherr auch was den baulichen Sanierungsbedarf anging, wie Ulrich Konen erklärt: „Da wir mit der Erdwärmepumpe ein energetisch hervorragendes System haben, konnten wir auf die Dämmung der Außenwände verzichten. So haben wir lediglich das Dach und die Fenster erneuert und damit bereits den Heizwärmebedarf deutlich reduziert. Im Verbund mit der Wärmepumpe erreichen wir völlig problemlos die vorgeschriebenen Werte und die Voraussetzungen für die staatlichen Förderungen.“

Inzwischen, nach rund fünf Jahren, berichtet Fabian Stuhrmann, er sei immer wieder erstaunt, wie effizient seine Heizung arbeite. Und er freut sich ganz besonders über die passive oder natürliche Kühlung seiner Erdwärmepumpe. „Die haben wir 2020 nachgerüstet, weil es im Hochsommer unterm Dach sehr heiß geworden ist. Jetzt habe ich selbst bei über 35 Grad Außentemperatur konstant zwischen 21 und 22 Grad im Erdgeschoss und unterm Dach immer noch erträgliche 24 bis 25 Grad. Das ist einfach Gold wert.“

Bei einem anderen Haus in der Siedlung liegen die Kosten für Fernwärme bei rund 3.000 Euro im Jahr, erzählt er. Und die Ölheizung seiner Eltern im Nachbarhaus schlägt mit jährlich 1.400 bis 1.500 Euro zu Buche. „Da bin ich mit meinen knapp 700 Euro pro Jahr bestens bedient.“

Wärmepumpe Umbau© Alpha Innotec
© Alpha Innotec

 

 

 

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